In dem von mir angestrengten Auskunftsklageverfahren gegen den Westdeutschen Rundfunk Köln (WDR) im Zusammenhang mit der Vergabe von Aufträgen im nicht-redaktionellen Bereich des Senders, habe ich am Montag (11. 1.) durch meinen Anwalt Berufung einlegen lassen. Die Klage war am 19. November 2009 in erster Instanz vom Verwaltungsgericht Köln abgewiesen worden. Das Gericht entschied, dass ich die Kosten des Rechtsstreits zu tragen habe.
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Im Zusammenhang mit der Auskunftsklage sind bei mir in der ersten Instanz Kosten in Höhe von 855,40 Euro angefallen, die sich wie folgt zusammensetzen:
- 489,45 Euro Anwaltskosten
- 363,00 Euro Gerichtskosten
- 2,95 Euro Auslagen (Kopien, Porto)
Da ich den genannten Betrag als Student nicht aus der Portokasse begleichen kann, die Klärung der Frage, ob Firmen von WDR-Rundfunkratsmitgliedern in verbotener Weise Aufträge des WDR erhalten haben, aber - nicht nur was die Verwendung von Gebührengeldern angeht - auch im Interesse der Öffentlichkeit ist, bitte ich daher freundlich um Spenden auf das folgendes Konto:
Kontoinhaber: Marvin Oppong
Berliner Sparkasse
Kontonummer: 544 023 072
BLZ: 100 500 00
IBAN: DE50 1005 0000 0544 0230 72
BIC-/SWIFT-Code: BE LA DE BE
Die Namen der Spender werden selbstverständlich streng vertraulich behandelt.
Die rechts oben abgebildete Karikatur entstand im Juli 2006. Die jetzige WDR-Intendantin Monika Piel ließ damals als WDR-Hörfunkdirektorin einen kritischen Artikel über die Vergangenheit des NRW-Wirtschaftsstaatssekretärs Jens Baganz (CDU) aus dem Internetangebot des WDR löschen.