Visa-Affäre

Im Jahr 2010 habe ich durch langwierige Recherchen herausgefunden, dass die Staatsanwaltschaft Berlin in zehn verschiedenen Ermittlungsverfahren gegen jeweils ein bis zehn Beschuldigte im Zusammenhang mit gekauften Visa an deutschen Auslandsvertretungen ermittelte. Ein Teil der durch Schmiergeldzahlungen mit einem Visum nach Deutschland gelangten Personen wurde der Prostitution zugeführt. Der Fall führte zu einer Diskussion über die Einführung einer Visa-Warndatei, die 2013 umgesetzt wurde. Die von anderen Medien „Visa-Affäre“ getaufte Angelegenheit begleite ich von Anfang an journalistisch. Nachfolgend finden Sie meine bisherigen Publikationen zu dem Thema sowie Reaktionen anderer Medien auf meine Veröffentlichungen.

Ermittlungen gegen Schleuser, DER SPIEGEL, Nr. 7/2016, 13. Februar 2016, S. 23

Neue Ermittlungen, DER SPIEGEL, Nr. 35/2014, 25. August 2014, S. 14 (Vorabmeldung)

Geschönte Dokumente (Mitarbeit: David Fischer), DER SPIEGEL, Nr. 29/2013, 15. Juli 2013, S. 18 (Vorabmeldung)

Verdächtige Vertretungen (zusammen mit Andreas Wassermann), DER SPIEGEL, Nr. 24/2011, 11. Juni 2011, S. 18 (Auswahl)

Screenshot Tagesschau Visa-Affäre Ermittlungen Auswärtiges Amt Spiegel

Visa gegen Schmiergeld, DER SPIEGEL, Nr. 51/2010, 20. Dezember 2010, S. 17 (Vorabmeldung) (Auswahl)